Was hilft gegen Verstopfung?

16 Millionen Deutsche leiden immer wieder an Verstopfungen. Täglich fragen sich Menschen: Was hilft bei Verstopfung? Kurzfristige Linderung versprechen Abführmittel. Der prinzipiellen Darmträgheit schaffen sie keine Abhilfe.

Ursachen für Verstopfungen sind im Mangel an Ballaststoffen, Flüssigkeit und Bewegung zu suchen. Doch auch Stress führt mitunter zu Verstopfungen. Von dem Krankheitsbild Verstopfung sprechen Ärzte erst, wenn der Zustand von weniger als dreimal Stuhlgang pro Woche über Wochen anhält. Was hilft bei Verstopfung dauerhaft und natürlich?

–        Pflaumen wirken bei Verstopfung:

Ein bewährtes Hausmittel stellt der Pflaumensaft dar. Bei Verstopfung trinken Sie eine kleine Menge Pflaumensaft und warten die Wirkung ab. Stellt diese sich nicht bis zum nächsten Morgen ein, trinken Sie mehr. Wirksam sind auch aufgeweichte, getrocknete Pflaumen. Die eingeweichten Pflaumen lassen Sie über Nacht ziehen und trinken am nächsten Morgen das Pflaumenwasser, in dem die Pflaumen lagen, und essen die Pflaumen.

–        Feigen helfen bei Verstopfung:

Auch getrocknete, ungeschwefelte Feigen helfen bei Verstopfung aufgrund ihres hohen Anteils an löslichen und unlöslichen Ballaststoffen. Essen Sie einige Trockenfeigen und trinken Sie dazu ein Glas Wasser oder weichen Sie sie über Nacht in Wasser ein. Am nächsten Tag verfahren Sie wie bei den Pflaumen.

–        Weintrauben hilfreich bei Verstopfung:

Was hilft bei Verstopfung? Ein natürliches Abführmittel ist die Weintraube. Zellulose, Zucker und Fruchtsäure führen in ihrer Kombination zu der leicht abführenden Wirkung der Weintraube. Bei Verstopfungen empfiehlt sich der Verzehr von etwa 350 Gramm Weintrauben. Wählen Sie nicht die kernlosen Weintrauben, da diese einen höheren Zuckergehalt aufweisen. Essen Sie bewusst kernhaltige Weintrauben aus biologischem Anbau, da Weintrauben in einem hohen Maß der Behandlung durch Pestizide ausgesetzt sind. Verzehren Sie diese mit Schale und Kernen.

–        Die Wirkung der Wassermelone bei Verstopfung:

Wassermelone wirkt ebenfalls abführend. Am besten ist es, wenn Sie eine halbe oder eine kleine Wassermelone auf nüchternen Magen verspeisen. Die Wassermelone kombinieren Sie bitte nicht mit anderen Früchten. Nur dann entfaltet die Wassermelone eine optimale Wirkung. Genau wie bei den Trauben sind auch hier kernhaltige Früchte zu wählen. Die Kerne der Wassermelone sind reich an Mineralien und schmecken lecker.

–        Ballaststoffe wirken bei Verstopfung:

Verstopfungen sind ein Hinweis darauf, dass die Ernährung nicht genügend Ballaststoffe enthält. Bekommt der Körper genug Ballaststoffe, kommt es erst gar nicht zu Verstopfungen. Verstopfungen werden daher zum Ansporn, auf eine ballaststoffreichere Ernährung umzustellen. Das bedeutet: Sie verzichten, weitestgehend auf Fertiggerichte und integrieren mehr Rohkost, Obst und grünen Salat in den Nahrungsplan. Gute Ballaststoffe bieten beispielsweise Leinsamen oder Flohsamen. Weichen Sie die ungeschroteten Leinsamen oder Flohsamen in Wasser ein und verspeisen Sie sie zusammen mit einem Glas Wasser. Die Ballaststoffe und Schleimstoffe bieten eine optimale Kombination gegen Darmträgheit. Zusätzlich zu den Ballaststoffen ist es wichtig, viel Flüssigkeit zu sich zu nehmen.

–        Bewegung für einen gesunden Darm:

Ein träger Darm hängt oft mit einem trägen Körper zusammen. Bewegung hebt nicht nur Ihr Fitnesslevel, sie bringt auch die Funktionstüchtigkeit der inneren Organe in Schwung. Der Darm benötigt Bewegung, um optimal zu arbeiten. Falls Ihnen Bewegung in großem Stil zurzeit nicht möglich sein sollte, hilft die Massage des Bauches um den Bauchnabel herum. Streichen Sie dazu im Uhrzeigersinn in abwechselnd sanften und kräftigen Strichen über den Bauch. Das regt die Darmtätigkeit schon nach wenigen Minuten an.

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